Die eigentliche Herausforderung des digitalen Bauens ist nicht BIM oder KI selbst, sondern die zunehmende Geschwindigkeit technologischer Veränderung.

Technologien wie KI, Robotik, Quantencomputing und Biotechnologie entwickeln sich nicht isoliert, sondern verstärken sich gegenseitig. Dadurch verkürzen sich Innovationszyklen, während Menschen, Unternehmen und staatliche Institutionen deutlich langsamer reagieren. Gerade im Bauwesen entsteht daraus ein Spannungsfeld: Projekte laufen über viele Jahre, digitale Werkzeuge verändern sich innerhalb weniger Monate.

KI ist dabei besonders relevant, weil sie nicht nur eine neue Technologie ist, sondern selbst zum Beschleuniger weiterer Innovation wird. Dadurch kann technologischer Rückstand schwerer aufzuholen sein als früher. Gleichzeitig wird Rechenleistung zur strategischen Ressource, während Open Source und kleinere Modelle eine Gegenbewegung zur Konzentration bei wenigen großen Akteuren bilden.

Für die Bauwirtschaft folgt daraus eine wichtige Konsequenz: Der langfristige Wettbewerbsvorteil liegt vermutlich weniger in einem bestimmten KI-Modell oder Softwareprodukt als in der eigenen digitalen Infrastruktur. Strukturierte Daten, offene Schnittstellen, maschinenlesbare Anforderungen, semantische Modelle und dokumentierte Prozesse ermöglichen es, neue Technologien schnell anzubinden.

Auch Regulierung steht vor diesem Geschwindigkeitsproblem. Zu langsame oder starre Regeln können Innovation bremsen; fehlende Regulierung bringt dagegen andere Risiken mit sich. Entscheidend sind deshalb adaptive, iterative Regulierungsmodelle.

Am Ende verschiebt sich damit die zentrale Frage des digitalen Bauens:

Nicht: Welche Technologie sollten wir heute einführen?

Sondern: Wie müssen wir unsere Daten, Prozesse und Organisationen gestalten, damit wir auch mit den Technologien von morgen umgehen können?

Die wichtigste Zukunftskompetenz wäre damit nicht die Beherrschung eines einzelnen Tools, sondern Anpassungsfähigkeit.

Hinweis zur Erstellung

Dieser Beitrag entstand mit Unterstützung künstlicher Intelligenz. KI wurde insbesondere zur Strukturierung, sprachlichen Ausarbeitung und Reflexion einzelner Argumente eingesetzt. Inhaltliche Bewertung, Überarbeitung und redaktionelle Verantwortung liegen beim Autor.

Quellen und weiterführende Informationen

  • Verordnung (EU) 2024/1689 – Artificial Intelligence Act, insbesondere Art. 50 „Transparenzpflichten für Anbieter und Betreiber bestimmter KI-Systeme“
  • Europäische Kommission: Transparenzpflichten nach Artikel 50 des KI-Gesetzes
  • {ungeskriptet}, Folge 268: „KI übernimmt in 2 Jahren – wir sind nicht bereit“, Gespräch mit Frank Thelen

Stell dir vor, dein Haus (Asset) ist längst gehackt und keiner merkt es!

All denen die sich mit dem Themenfeld der Sicherheit im Bauwesen etwas beschäftigen geht es sicherlich wie mir: Wir stellen uns die Frage wann denn nun uns der erste so richtig große Sicherheitsskandal im Bauwesen heimsucht! Vor dem Hintergrund des steigenden BIM Einsatzes und der nun (endlich) zunehmenden Digitalisierung ist es sicherlich nur eine Frage der Zeit.

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DSGVO und Auswirkungen auf das Bauwesen

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist zweifelsohne ein großer Wurf. Ob er in die richtige Richtung gegangen ist, muss die Zeit zeigen!

Im Bauwesen ist die DSGVO bisher nur auf den Webseiten und Newsletter-DSGVO-Bestätigungsmails angekommen, nicht jedoch im Kern!

Nicht zu übersehen ist, was die DSGVO bisher angerichtet hat. Auf gefühlt jeder Internetseite muss sich mit Bestätigungsmeldungen herumgeschlagen werden, in der Übergangszeit grenzten die Mails zur DSGVO fast an Spam und zahlreiche (meistens kleine) Internetseiten haben (zumindest vorübergehend) geschlossen.

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KI der bessere Arzt?

Ein gutes Beispiel, wohin die Reise gehen kann liefern die unter den Links (weiter unten auf dieser Seite) zu findende Geschichte. Hier wurde einer an Leukämie erkrankten Frau durch die KI Watson (https://www.ibm.com/watson/) eine andere Diagnose gestellt, als von den Ärzten die sie vorher behandelt haben. Diese haben sich, nach einer Fehlbehandlung, dazu entschieden die KI zurate zu ziehen und KI lag richtig mit ihrer Diagnose.

Doch jetzt schauen wir mal hinter die Geschichte, ich meine dass, was die Zeitungen nicht erwähnen, weil es „den Wert des Berichts“ schmälert!

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Hacker und Datensicherheit im Bauwesen

Derzeit ist die Methodik des Building Information Modeling, kurz BIM, in aller Munde. Kurz gesagt bedeutet dies, dass der Bau …. endlich …. digital(er) wird. Unabhängig davon, dass ich diese Entwicklung außerordentlich begrüße, birgt sie doch eine Menge Gefahren!

So wird das Thema Sicherheit äußerst stiefmütterlich behandelt, das Schlagwort taucht hier und da mal auf, so richtig mit auseinandersetzen möchte sich damit jedoch keiner!

Doch mal Hand aufs Herz, wer spielt Wöchentlich die aktuellen … Hacker und Datensicherheit im Bauwesen weiterlesen

KI wird zum Rassist und wartet nur auf uns!

Es ist wieder einmal soweit, eine herausragende Künstliche Intelligenz (KI) mit den Namen „Super Intelligenz und der Mensch ist bald unnütz“ beherrscht die Medien. Und, ich kann mich nicht mehr erinnern ob diese Intelligenz VIV, Tay oder AlphaGo heißt. Eines haben sie alle gemeinsam: Sie führen uns unsere Schwächen vor Augen und bedrohen uns mit einer virtuellen Waffe! KI wird zum Rassist und wartet nur auf uns! weiterlesen

Aktivitätstracker und die exklusive Weitergabe unserer Lebensdaten

Wearables und anderes Gedöns zum Aufzeichnen und auswerten von Lebensdaten (Dieser Begriff schien mir passend für alle Daten eines lebenden Organismus, die durch smarte Technologien gewonnen werden. Laut Wikipadia steht er abweichend für das Geburts- und Sterbedatum!) ist eine interessante Möglichkeit zusätzlichen Nutzen zu generieren. Ohne im Detail auf den Nutzen einzugehen (Dieses soll der Inhalt anderer Beiträge werden) möchte ich hier, wieder einmal, auf den Sicherheitsaspekt und die Entmündigung der Benutzer eingehen. Aktivitätstracker und die exklusive Weitergabe unserer Lebensdaten weiterlesen

Reicht Computerkompetenz, vermengt mit Fachwissen, noch aus?

Als ich ca. 1997 im Internet surfte war noch recht ernüchternd was man dort sehen und entdecken konnte. Mir war damals nicht klar, dass nur wenige Zugang zum Internet hatten und die meisten Menschen es noch gar nicht erfahren durften. Damals konnte man mit der Bedienung einer Tabellenkalkulation noch richtig angeben! Reicht Computerkompetenz, vermengt mit Fachwissen, noch aus? weiterlesen

„Ändere dein Passwort“-Tag

Der 1. Februar ist der „Ändere dein Passwort“-Tag. Passwörter sind eine wirklich lästige Pflicht und es gibt kein Erfolgsrezept für gute Passwörter. O.k., lang sollen sie sein, viele Sonderzeichen enthalten, keine Wörter aus dem Wörterbuch enthalten und und und … aber wissen Sie, wie oft ich im letzten Jahr meine Passwörter vergessen habe? Ich weiß es nicht mehr, es war zu häufig! Häufig sehr ärgerlich und eine riesige Zeitverschwendung. „Ändere dein Passwort“-Tag weiterlesen