{"id":91,"date":"2016-02-13T23:19:22","date_gmt":"2016-02-13T22:19:22","guid":{"rendered":"https:\/\/laburnum.de\/Arnim-Spengler\/?p=91"},"modified":"2016-05-17T23:29:28","modified_gmt":"2016-05-17T21:29:28","slug":"reicht-computerkompetenz-vermengt-mit-fachwissen-noch-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/laburnum.de\/Arnim-Spengler\/?p=91","title":{"rendered":"Reicht Computerkompetenz, vermengt mit Fachwissen, noch aus?"},"content":{"rendered":"<p>Als ich ca. 1997 im Internet surfte war noch recht ern\u00fcchternd was man dort sehen und entdecken konnte. Mir war damals nicht klar, dass nur wenige Zugang zum Internet hatten und die meisten Menschen es noch gar nicht erfahren durften. Damals konnte man mit der Bedienung einer Tabellenkalkulation noch richtig angeben!<!--more--><\/p>\n<p>Das Ganze ist nun 20 Jahre her und irgendwie scheint die Welt immer noch zweigeteilt zu sein. Heute hat sich dieses nur, zum Computer hin, ver\u00e4ndert. Ein Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung nutzt den Computer f\u00fcr alles m\u00f6gliche aktiv, jedoch unproduktiv (Ich muss gestehen, diese Welt ist mir bisweilen sehr fremd), die andere H\u00e4lfte versucht wirkliche Produktivit\u00e4tssteigerung aus den kleinen (mittlerweile oft sehr kleinen) grauen Kasten herauszuholen. Im Unternehmen sind Computer Standard geworden (URL: <a href=\"https:\/\/www.bitkom.org\/Presse\/Presseinformation\/Mehrheit-der-Beschaeftigten-nutzt-einen-Computer.html\" target=\"_blank\">Bitkom &#8211; Mehrheit der Besch\u00e4ftigten nutzt einen Computer.<\/a> Die Studie ist schon 3 Jahre alt! Im digitalen Zeitalter eine halbe Ewigkeit! Mittlerweile m\u00fcsste der Anteil wesentlich h\u00f6her liegen), kein Arbeitnehmer der nicht Handwerklich arbeitet d\u00fcrfte ohne ihn auskommen. Doch im Jahr 2016 h\u00f6rt der Computer nicht mehr beim kleinen grauen Kasten auf! Ich spreche nicht nur auf Smartphones und -watches, Tablets oder den K\u00fchlschrank an, NEIN, heute sollte man digital denken! Ein Gef\u00fchl daf\u00fcr entwickeln, was digitale Technologien leisten k\u00f6nnen und wie (Hier meine ich nicht, was m\u00f6glich ist, dieses folgt im Text). Doch auch das reicht noch nicht! Unsere digitale Welt ist verkl\u00e4rt!<\/p>\n<p>Digitale Technologien k\u00f6nnen, theoretisch, sehr viel leisten. Hier ist unserer Phantasie keine Grenze gesetzt. Das Umsetzen dieser Ideen erweist sich als der wesentlich schwierigere Weg. Bei einer Veranstaltung zum Thema BIM im Januar fragte jemand im Plenum, was der Nutzen des BIM w\u00e4re und ob das Bauwesen \u00fcberhaupt einen klaren Nutzen festgelegt hat? (Diese Frage m\u00f6chte ich auf digitale Technologien als ganzes ausweiten) Die Antwort ist zugleich Nein und Ja.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich spukt in uns allen irgendetwas im Kopf herum, was wir l\u00f6sen wollen. H\u00e4ufig merken wir recht schnell, was der L\u00f6sungsweg \u00fcber digitale Technologien noch nicht m\u00f6glich ist. Es reicht eben die reine Computer Kenntnis nichts aus. Auch nicht vermengt mit Fachwissen! Schnell merken wir, dass es einer ganzen reihe von Spezialisten bedarf um eine L\u00f6sung zu erarbeiten. Schnell merken wir, dass unsere Ressourcen (auch im Verbund mit anderen Menschen) nicht ausreichen! (Vielleicht f\u00fcr ein Teilbereich)<\/p>\n<p>Meines Erachtens nach gesellt sich zur Fach- und Computerkompetenz folgendes:<\/p>\n<ul>\n<li>Umfangreiches Wissen, wie die derzeitigen digitalen Technologien funktionieren.<\/li>\n<li>Ein \u00dcberblick, wie sich die digitalen Technologien in den folgenden 5 bis 10 Jahren entwickeln.<\/li>\n<li>die Kompetenz, den wirklichen Nutzen in den digitalen Technologien zu sehen und nicht allem zu glauben was man h\u00f6rt oder liest.<\/li>\n<li>Die digitalen Tools, die ben\u00f6tigt werden, selber bedienen und verstehen zu k\u00f6nnen (inkl. dahinter liegende Algorithmen und Konzepte)<\/li>\n<li>Rudiment\u00e4re bis sehr gute Programmierkenntnisse.<\/li>\n<li>Kenntnisse \u00fcber die Hard- und Software.<\/li>\n<li>Ein sehr gutes Netzwerk, damit schnell Ansprechpartner gefunden werden k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Gut mit anderen Menschen umgehen zu k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Managementkompetenzen<\/li>\n<li>Kompetenzen zum Vernetzten Denken.<\/li>\n<li>Durchhalteverm\u00f6gen<\/li>\n<li>und die Erkenntnis, dass der Mensch KEIN Computer ist!<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sie merken schon, hier wird die Eierlegende Wollmilchsau beschrieben, aber genau darum geht es, diese wollen wir ja auch erschaffen! Dieses kann kein einzelner Mensch und wahrscheinlich kein einzelnes Unternehmen schaffen.<\/p>\n<p>Computer- und Fachwissen geh\u00f6ren als Basics zum Alltag dazu, doch ein gesundes Gesp\u00fcr und freies und nicht von Vorurteilen behaftetes Denken, sind vielleicht nicht wichtiger.<\/p>\n<p>Den Ansto\u00df f\u00fcr diesen Beitrag bildete folgende Quelle: <a href=\"http:\/\/www.meistertipp.de\/meisterbuero\/social-media-internet\/was-bedeutet-digitalisierung-im-baugewerbe\" target=\"_blank\">http:\/\/www.meistertipp.de: Was bedeutet Digitalisierung im Baugewerbe<\/a>?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich ca. 1997 im Internet surfte war noch recht ern\u00fcchternd was man dort sehen und entdecken konnte. Mir war damals nicht klar, dass nur wenige Zugang zum Internet hatten und die meisten Menschen es noch gar nicht erfahren durften. 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